Motorik

 

Bewegung (k)ein Grundbedürfnis?

 

"Kinder gebrauchen Bewegung!" Dieser Forderung stimmen die meisten pädagogischen Fachkräfte uneingeschränkt zu. Hinsichtlich der Qualität und der Quantität gibt es allerdings unterschiedliche Vorstellungen.

 

                "Ohne Bewegung läuft nichts!"

 

 

Bewegung ist der Motor jeglicher Entwicklung

 

"Bewegtes Lernen", "Bewegte(r) Kindergarten/Schule", "Das Lernen in Bewegung bringen" - zur Zeit gibt es viele Veröffentlichungen , die sich mit dem Thema "Bewegung und Lernen" beschäftigen. Allen ist gemeinsam, dass sie die Wichtigkeit von Lernen und Bewegung betonen. Die Begründungen liegen in der Abhängigkeit des Erziehungs- und Bildungsauftrages, sowie den fachwissenschaftlichen Erkenntnissen der Neurobiologie, Pädagogik und Lernpsychologie. Im Ansatz "Lernen und Bewegung" geht es um die methodische Gestaltung von Lernprozessen. Dazu gehören Methoden, die die Kommunikation, Kooperation, Selbständigkeit und Bewegung ermöglichen, und so die Lernprozesse "in Bewegung setzen".

 

Die motorische Entwicklung hat ihren Höhepunkt innerhalb des 1. Lebensjahres und ist im 4. Lebensjahr nahezu abgeschlossen. Bewegung fördert die Vernetzung in unserem Gehirn. So entstehen durch viel Bewegung Nervenbahnen in unserem Gehirn, die besonders gut ausgebaut sind. Durch die Bewegung wird um diese Nervenbahn eine Isolierschicht gelegt, die die Nervenbahn schützt und sie in jeglicher Hinsicht stark, leistungsfähig und robust macht.(Myelisierung) Im 1. Lebensjahr lernt das Baby die wichtigen Halte- und Stellreaktionen (Kopf heben, sich umdrehen, rollen, robben, krabbeln, laufen); Es gibt bestimmte Zeitfenster, in denen die motorischen Meilensteine besonders wichtig sind (auch für das Gehirn und seine Ausbildung). Schließen sich diese Zeitfenster (z.B. für das Krabbeln), so kann das Kind durchaus noch später das Krabbeln erlernen, aber die Ausbildung, Vernetzung und Verdickung der Nervenbahnen im Gehirn müssen in mühsamer Arbeit rekonstruiert und aufgebaut werden.

 

Hinweise auf Störungen der motorischen Entwicklung:

  • nicht alterentsprechende Entwicklung in Bezug auf drehen, rollen, robben, krabbeln und laufen oder auslassen einzelner Entwicklungsstufen
  • Störungen innerhalb der Grobmotorik:
    Gehen, Laufen, Gangbild, Springen, Hüpfen, Klettern, Muskelspannung;
  • Störungen innerhalb der Feinmotorik: Malen, Stifthaltung, Muskelspannung beim Malen und Gestalten, Umgang mit der Schere, Basteln, Werken, Schleife binden, Perlen auffädeln, Steckspiele;
  • Koordinationsstörungen, Schwierigkeiten sich über die "Körpermitte hinaus" zu bewegen (Überkreuzkoordination)

 


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